Versprechen/Stufenwechsel

Jedes Jahr findet bei uns ein Versprechen, bzw. ein Stufenwechsel statt. Dabei kommt der ganze Stamm zusammen und verbringt eine Nacht im Pfarheim oder an einem anderen vorher festgelegten Ort. Im Laufe des Abends werden, je nach Wetterlage, Suchspiele veranstaltet, Rätsel gelöst oder andere Spiele gespielt.

2007
2007 fand dieses Event in der Umgebung des Tetraeders in Bottrop statt. Je nach Altersstufe war die Anreise verschieden, doch das Ziel war das gleiche: Es oben auf die Halde der Zeche Prosper zu schaffen. Sobald alle Gruppen dort mehr oder weniger erschöpft angekommen waren, gab es ein großes Rätsel, das gelöst werden musst. Diejenigen Jungen und Mädchen, die an diesem Abend eine Stufe aufstiegen, mussten sich bis ganz nach oben aufs Tetraeder "hinaufkämpfen". Auf jeder Ebene der insgesamt 60 Meter hohen dreiseitigen Pyramide hatten sich Gruppenleiter mit Kerzen aufgestellt, die mit jeweils einer Frage den Durchgang versperrten. Damit aber nicht genug! Um das ganze noch ein bisschen spannender und für die anderen auch interressanter zu machen, mussten die Antworten, die meist kurze Zahlen oder Wörter waren, von den am Boden stehenden dargestellt werden.
War die Lösung zum Beispiel eine 20, weil die erste Plattform 20 Meter hoch ist, so mussten sich die Pfadfinder unten so hinstellen, dass sie von oben gesehen wie eine große 20 aussahen. Gerade das war wegen des recht starken Nebels gar nicht so einfach, weshalb auch keine gelungenen Fotos geschossen werden konnten.
Anschließend übernachteten die Wölflinge in Zelten oben auf der Halde. Die Pfadfinder fuhren mit ihren Fahrrädern, mit denen sie auch zum Treffpunkt gekommen waren, zurück zum Jugendheim. Die Jungpfadfinder fuhren mit den Rovern in Autos ebenfalls wieder zurück.
Um den (nun schon sehr späten) Abend geeignet ausklingen zu lassen, wurde ein Film angeschaut. Nach dem Ende bereiteten sich die meisten auf ihre Nacht vor, da am nächsten Tag eine Altpapiersammlung stattfand. Dazu mehr unter Altpapiersammlung.

2006
Das für die, die noch nicht so lange Pfadfinder sind, wohl beeindruckenste Versprechen fand im Jahr 2006 statt. Wie gewohnt wurde sich bei einsetzender Dämmerung getroffen, jedoch wurde bis dahin noch nichts über den Ort verraten, an dem das diesjährige Versprechen stattfinden sollte. Alle Mitglieder des stammes Nikolaus Groß fuhren mit Autos in Richtung Duisburg. Erst als man angekommen war fand man heraus, wo man wirklich war: Am Landschaftspark Nord in Duisburg, der mit seiner beeindruckenden Kulisse gerade auch am Abend auf ein schönes Versprechen hoffen ließ. Alle Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover versammelten sich erst einmal auf einem Hügel nahe der A42. Dort wurde erklärt, welches Rätsel man an diesem Abend zu lösen hatte. Auf einen lauten Pfiff hin begannen die übrigen Leiter, die sich unten am Fuße des Hügels Verstecke gesucht hatten, mit Taschenlampen zu leuchten. Die Aufgabe der Pfadfinder war es nun in Kleingruppen bei jedem Leiter nacheinander verschiedene Aufgaben zu lösen. Diese waren zum Teil gar nicht mal so einfach, weshalb es durchaus auch vorkommen konnte, dass man zuerst zu einem anderen Leiter gehen oder sein Wissen mit anderen Gruppen austauschen musste.
Da auch an diesem Tag eher das Rätsel im Vordergrund stand, wurden so gut wie keine Fotos geschossen, jedoch weiß jeder, der schon einmal bei Abend im Landschaftspark war, wie faszinierend das Bild der beleuchteten Türme und der leisen Geräuschkulisse der Autobahn ist.
Als zuletzt alle Räsel gelöst waren, versammelten sich noch einmal alle auf dem Hügel um ihr Versprechen abzulegen und um anschließend wieder zurückzufahren.

Zum Versprechen:
Das Verprechen kennzeichnet einen jeden Pfadfinder. Es ist sein eigenes Bekenntnis zur Idiologie, die einst Baden-Powell in die Wege leitete und das die Verpflichtung gegenüber Gott, seinen Mitmenschen und dem Pfadfindergesetz bezeugt. Es ist freiwillig und sollte erst nach einer Eingewöhnungszeit bei den Pfadfindern abgelegt werden.